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Frauen & Wechseljahre

5 Sätze über die Wechseljahre, die du nicht mehr glauben solltest

„Das gehört zum Alter." „Ich bin zu alt zum Anfangen." Diese Sätze hören Frauen ständig, und sie halten sie davon ab, etwas zu ändern. Was dahintersteckt.

Ria, Trainerin & Ernährungsberaterin · Power Place Pulheim
Von RiaExpertin vor Ort
Trainerin & Ernährungsberaterin · Power Place Pulheim
★★★★★4,9 / 5aus 125+ echten Bewertungen

Über kaum eine Lebensphase kursieren so viele Halbwahrheiten wie über die Wechseljahre. Das Problem: Viele sorgen dafür, dass Frauen resignieren und nichts tun, obwohl gerade jetzt so viel möglich wäre. Hier sind die fünf hartnäckigsten Sätze, und was stimmt.

Eine Frau trainiert lächelnd auf dem Rad, ein Fitnessband um die Oberschenkel
Mythos #1

„Das gehört zum Alter, da muss man eben durch."

Was stimmt

Beschwerden sind nicht zwangsläufig. Nach einer bekannten Faustregel kommt rund ein Drittel der Frauen fast beschwerdefrei durch die Wechseljahre. Der Unterschied ist selten Glück, sondern oft, was diese Frauen für ihren Körper tun.

Eine Frau lacht beim Bauchtraining mit Ball auf der Vibrationsplatte
Mythos #2

„Der Bauch bleibt, ich habe einfach keine Disziplin mehr."

Was stimmt

Das ist keine Frage der Disziplin, sondern der Hormone. In den Wechseljahren stellt sich der Stoffwechsel um, was mit 30 ging, kann jetzt nicht mehr greifen. Wer das weiß, hört auf, sich zu bestrafen, und fängt an, mit dem Körper zu arbeiten.

Eine Frau macht Kniebeugen auf der Vibrationsplatte, ihr gegenüber macht eine Trainerin die Bewegung mit
Mythos #3

„Ich bin zu alt und zu unfit, um mich da hinzustellen."

Was stimmt

Gerade jetzt wirkt gezieltes Training am stärksten. Ab 40 nehmen Muskel- und Knochenmasse schneller ab, und genau dem lässt sich aktiv entgegenwirken. Es ist nie zu spät; selten so wichtig wie jetzt.

Neugierig, was dein Körper in dieser Phase braucht? Deine persönliche erste Stunde gibt dir Klarheit.

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Zwei Personen trainieren auf Vibrationsplatten und werfen sich einen Ball zu
Mythos #4

„Sport tut mir mit meinen Beschwerden eher weh."

Was stimmt

Falsches Training kann wehtun, das richtige nicht. Auch Rücken, Knie und Knochen brauchen einen Reiz, damit sie stabiler werden. Entscheidend ist die Dosis, und dass jemand danebensteht, der sie einstellt.

Eine Trainerin gibt einer Teilnehmerin im Kurs Hilfestellung bei einer Übung
Mythos #5

„Das sollte ich eigentlich allein hinbekommen."

Was stimmt

Allein bleibt kaum jemand dran, und du musst es nicht. Eine persönliche Begleitung in einer geschützten Umgebung, in der dich niemand bewertet, ist der größte Hebel fürs Dranbleiben. Und endlich ernst genommen zu werden, ist oft der eigentliche Wendepunkt.

Zwei Frauen stützen sich mit Kettlebells auf ihren Vibrationsplatten ab, eine Trainerin steht daneben
Der Unterschied zum Studio um die Ecke: Hier merkt jemand, wie du sitzt, und ob du da bist.
≈ 1 von 3

Frauen kommt fast beschwerdefrei durch die Wechseljahre. Bleibt die Frage, was zu dir passt.

Wie du anfangen kannst

Angefangen wird immer gleich, mit einer einzelnen Stunde im Studio. Vorher weiß niemand, was zu deinem Körper und zu deiner Woche passt, und ohne das ist jeder Tarif geraten. Was danach kommt, entscheidest du in Ruhe.

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* Die Faustregel zur Verteilung der Wechseljahres-Beschwerden (rund ein Drittel kaum, ein Drittel leicht, ein Drittel stärker) wird u. a. von Onmeda und dem Bundes-Frauengesundheitsportal genannt. Aussagen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine ärztliche Beratung.